Außerdem freue ich mich immer, wenn ich es mit Technologien zu tun bekomme, mit denen ich mich vorher noch nicht beschäftigt habe!

Interview mit Eva Ziebarth (Softwareentwicklerin )

andrena objects— Eva, was hast Du gemacht, ehe Du bei andrena angefangen hast?

Eva ZiebarthIch habe vorher als Dozentin für Physik, Mathematik und Programmieren am MINT-Kolleg des KIT gearbeitet. Davor habe ich im Bereich Hochenergiephysik-Phänomenologie promoviert.

andrena objects— Was überzeugt Dich gerade am Agile Software Engineering?

Eva ZiebarthBereits während meiner Promotion konnte ich Erfahrungen mit Software-Projekten sammeln. Das Konzept, in periodischen Intervallen ein funktionierendes Softwareinkrement zu liefern hat mich überzeugt. Hierbei konnte ich mir vorstellen, dass diese Arbeitsweise Kunden einen größeren Mehrwert liefern könnte als die klassischen Release-Verfahren.
Außerdem hatte ich auch vorher schon z.T. mit Shared Code Ownership zu tun. Dabei ist mir aufgefallen, was für ein Vorteil es ist, wenn alle das gleiche Wertverständnis von lesbarem Code haben, weil man dadurch so viel Zeit spart. Manchmal sind aus Prototypen mit der Zeit größere Projekte geworden. Ich habe die Überzeugung gewonnen, dass die Qualität von Programmen irgendwann nicht mehr in den Griff zu bekommen wäre, wenn man nicht von Anfang an den Fokus darauf richten würde. Deshalb sehe ich das große Potential von Clean Code.

andrena objects— Warum hast Du Dich als Entwicklerin für andrena entschieden?

Eva ZiebarthIch habe andrena bei der Jobmesse am KIT kennengelernt und fand das Auftreten der Firma sehr sympathisch und ich wurde von ihrem Standpunkt zu Agilität und Qualität überzeugt. Außerdem hat das Einsteigerprogramm großes Interesse in mir geweckt. Das war besonders für mich als Quereinsteigerin wichtig. Bei den Bewerbungsgesprächen und dem Assessment-Center hat sich mein erster Eindruck bezüglich der Werte der Firma bestätigt. Zusätzlich hatte ich auch den Eindruck, dass andrena viel dafür tut, die Gendergap zu schließen. Darum wollte ich bei andrena arbeiten.

andrena objects— Was reizt Dich heute am meisten an den Projekten, die Du hast?

Eva ZiebarthDie Abwechslung: Bei andrena habe ich die Möglichkeit, bei unterschiedlichen Kunden Software für ganz unterschiedliche Einsatzzwecke zu entwickeln. Außerdem freue ich mich immer, wenn ich es mit Technologien zu tun bekomme, mit denen ich mich vorher noch nicht beschäftigt habe, besonders, wenn es sich hierbei um Innovationen handelt.
Weiter gefällt es mir, dass ich die für andrena wichtigen Themen (Scrum, Clean Code, TDD, Refactoring usw.) in diese Projekte bringen darf und dabei zuzuschauen, wie das die Zusammenarbeit in den Teams positiv verändern kann.
Bei Legacy-Projekten freue ich mich immer darüber, nach einem Refactoring zu sehen, wie der Code plötzlich lesbarer und besonders auch testbarer wird. Ich freue mich auch immer darüber, wenn man dabei den Punkt erreicht, bei dem sich die weiteren Schritte quasi von selbst ergeben und man damit feststellen kann, dass man das Refactoring in die richtige Richtung angelegt hat.

Eva Ziebarth

Softwareentwicklerin

Eva hat am KIT Physik studiert und promoviert. Seit 2014 gehört sie zum andrena Team, wo sie als Softwareentwicklerin arbeitet. Sie schätzt besonders die Prinzipien des Clean Code . In ihrer Freizeit lernt sie gerne Sprachen, zum Beispiel Japanisch und macht gerne Musik. Ihr persönliches Steckenpferd ist dabei der Gesang.

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